
Die Zahnpflege Ihres Hundes ist ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge und trägt dazu bei, Zahnerkrankungen wie Parodontitis oder Zahnsteinbildung zu vermeiden. Eine gute Zahnpflege fördert nicht nur die Zahngesundheit, sondern kann auch das Wohlbefinden des Hundes steigern und die Entstehung von Schmerzen oder Infektionen verhindern.
Unbehandelte Zahnerkrankungen können auch ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen, da Bakterien aus dem Mund in den Blutkreislauf gelangen und innere Organe wie das Herz oder die Nieren beeinträchtigen können.
Je nach Ausprägung des Zahnsteinbefalls habe ich als Tierheilpraktikerin die Möglichkeit durch den Einsatz von alternativen und ganzheitlichen Verfahren den Zahnstein zu reduzieren oder zu entfernen. Z.B. kann ich mit Hilfe von Zahnmedizinischen Instrumenten den Zahnstein manuell abtragen. Diese Methoden beinhalten keine Narkose und sind oft eine gute Option für Hunde, die sich mit herkömmlichen Zahnpflegeverfahren schwertun oder aus gesundheitlichen Gründen eine Anästhesie meiden sollen.
Ergänzend unterstützen phytotherapeutische Produkte und eine angepasste Ernährung die Zahngesundheit. Dennoch sollten die Zähne regelmäßig vom Tierarzt kontrolliert werden, da bei starkem Zahnsteinbefall eine professionelle Reinigung unter Narkose nötig ist.